Erdgas oder Bio-Erdgas?
Die richtige Wahl bei der Heizungsmodernisierung

Die einfachste Kombination aus „Erneuerbare Energien plus Erdgas“ ist das Beimischen von nachhaltig produziertem Bio-Erdgas (Biomethan). Für moderne Erdgasheizungen ist das kein Problem – der aus Biogas hergestellte Energieträger steht seinem fossilen Vorbild nämlich in nichts nach.

Während Erdgas aber eine mehrere Millionen Jahre dauernde Entwicklungsgeschichte hinter sich hat, kann Bio-Erdgas jederzeit nachproduziert werden. Hier zeigt sich auch seine Stärke gegenüber anderen erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Solarthermie: Die Bio-Erdgas-Produktion ist nämlich nicht wetterabhängig.

Nachhaltigkeit pur – aus Biogas wird Bio-Erdgas

Biogas entsteht bei der Vergärung biologischer Abfallstoffe. Während dieses Biogas noch sehr unterschiedliche Qualität aufweisen kann – je nach Ausgangsmaterial –, entspricht das daraus gewonnene Bio-Erdgas oder Biomethan voll und ganz dem fossilen Erdgas. Um diese Qualität zu erreichen, wird Biogas entschwefelt, getrocknet und das CO2 abgetrennt. Anschließend muss es in der Regel verdichtet werden, um dem Druck des normalen Erdgases zu entsprechen. Dann kann das Bio-Erdgas in das normale Netz eingespeist werden.

Heizen mit dem Klimaschutz im Blick

Für den Nutzer beziehungsweise die Heizungsanlage ist es gleichgültig, welches Erdgas eingespeist wird. Den Unterschied macht Bio-Erdgas in der CO2-Bilanz. Vergleicht man rein die bei der Verbrennung entstehenden CO2-Mengen mit den ursprünglich von den Pflanzen im Wachstum aufgenommenen Kohlendioxid, dann ist Bio-Erdgas ein CO2-neutraler Brennstoff. Seine Beimischung trägt also zur Energiewende bei. Dem Produkt GASAG-Bio10 beispielsweise sind zehn Prozent reines Bio-Erdgas beigemischt. Bei der Entscheidung für eine neue Heizung müssen Sie sich über die Wahl des Erdgas-Typs aber noch keine Gedanken machen.

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