Stromerzeugende Heizungen –
Strom und Wärme auf einen Streich

Bei der Verbrennung eines Energieträgers geht oft Energie verloren. Mittels Kraft-Wärme-Kopplung wandelt die stromerzeugende Heizung diese Energie in Strom um. Eigenheimbesitzer, die in eine neue Heizung investieren wollen, haben es mit einer stromerzeugenden Heizung also nicht nur warm – sie sparen auch noch Stromkosten ein.

Die stromerzeugende Heizung für den Hausgebrauch ist letztlich ein Mikro-Blockheizkraftwerk (BHKW), das streng wärmegeführt arbeitet. Die großen BHKW-Modelle beheizen ganze Industriekomplexe und produzieren kontinuierlich Strom, wofür eine möglichst dauerhafte Auslastung optimal ist. Die ist im Einfamilienhaus natürlich nicht gegeben, denn im Sommer wird nicht geheizt, in der Nacht wird nicht geduscht. Die kleinsten Blockheizkraftwerke laufen tatsächlich nur dann, wenn Wärme oder Warmwasser benötigt wird – und produzieren auch nur genau dann Strom. Ein möglicher Primärenergieträger für ein solches Mikro-BHKW ist Erdgas.

Die Heizung zur Stromerzeugung einsetzen

Wird das Erdgas verbrannt, entsteht zum einen Wärme, die direkt zum Heizen genutzt werden kann. Daneben wird aber auch mechanische Energie bereitgestellt, die einen Generator antreibt, der wiederum Strom erzeugt.

Stromerzeugende Heizungen sind jeweils auf den Wärmegrundbedarf ausgelegt. Würden sie größer dimensioniert, würde die meiste Zeit des Jahres zu viel Wärme produziert – was teuer und ineffizient wäre. Dies bedeutet wiederum in der Regel, dass in extremen Kälteperioden zugeheizt werden muss (kein monovalenter Betrieb). Die Lastspitzen kann eine zusätzliche konventionelle Heizung, beispielsweise ein platzsparender Brennwertkessel, abfangen.

Neben dem Grundbedarf an Wärme produziert das Mikro-Blockheizkraftwerk aber eben auch Strom, und zwar bis zu 70 % des Gesamtbedarfs. Dieser Anteil hängt natürlich von den Rahmenbedingungen ab. Wird keine Wärme mehr benötigt und ist der Pufferspeicher gefüllt, schaltet sich die Heizung ab, der Strom wird vom überregionalen oder regionalen Netzanbieter bezogen.

Stromkosten sparen, Heizkosten reduzieren, CO2-Emissionen senken

Durch den verringerten Stromzukauf spart die stromerzeugende Heizung massiv Geld ein. Und auch die Umwelt profitiert: Der CO2-Ausstoß verringert sich um bis zu 40 %. Einzig der Platzbedarf kann gegenüber Brennwerttechnik angekreidet werden: Durch den Generator laufen die Geräte nicht geräuschlos, sodass ein entsprechender Kellerraum vorhanden sein muss.

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