Weshalb wechseln?
Gute Gründe für die Heizungsmodernisierung

Die Menge der Heizungstypen ist immens, die Vorteile und Nachteile der einzelnen Heizungsanlagen vielfältig – da kommt schnell die Frage auf: Wo finde ich die Informationen, die ich benötige – und lohnt sich die ganze Mühe wirklich?


Durchschnittlich 90 % der Energiekosten in einem Haushalt entfallen auf Warmwasser und Heizung. Eine Heizungssanierung bietet daher enormes Einsparpotenzial, denn moderne Heizungen nutzen den jeweiligen Energieträger hoch effizient (ein Beispiel ist die Brennwerttechnik) und lassen sich mit Erneuerbaren Energien kombinieren. Wer modernisiert, spart also nicht nur Kosten, sondern auch CO2-Emissionen.

EnEV 2014 – neue Gesetze gegen alte Heizungen

Nur rund 10 % der Heizkessel in deutschen Häusern sind auf dem neuesten Stand. Zwar hat der Gesetzgeber eingegriffen: Nach der Energieeffizienzverordnung (EnEV) 2014 müssen über 30 Jahre alte Heizanlagen ausgetauscht werden. Allerdings gibt es zahlreiche Ausnahmen, sodass viele völlig überalterte Kessel weiterlaufen dürfen.

Teure Pflege – alte Heizungen benötigen ständige Wartung

Doch gleichgültig, ob Ihre Heizung von der Verordnung betroffen ist oder nicht – neue Heizunganlagen überzeugen mit bis zu 40 % Energiekosteneinsparungen pro Jahr. Da die Bezugspreise für Energie – egal, ob Erdöl, Erdgas oder ein anderer Energieträger – in den kommenden Jahren voraussichtlich nicht sinken werden, ist ein Umdenken wirtschaftlich sinnvoll.

Daneben ist die Störanfälligkeit veralteter Heizungen hoch. Die häufiger erforderlichen Wartungen sind noch planbar, aber die durch einen Störfall entstehenden Reparaturkosten können rasch in die Tausende steigen. Moderne Heizungen sind in der Regel extrem wartungsarm – und es gibt sogar zahlreiche Förderungen für die Heizungsumstellung.

Effizient heizen – dem Klima CO2 ersparen ...

Auch die Emissionswerte älterer Heizungen sind in der Regel extrem hoch. Das ausgeschiedene Kohlendioxid (CO2) entsteht bei der unvollständigen Verbrennung des Primärenergieträgers (wie Erdöl oder Erdgas). Während moderne Heizungen Nutzungsgrade von über 100 % erzielen können (wie das geht, erfahren Sie bei Brennwertheizungen), nutzen ältere Modelle den Energieträger nur zu 60 bis 70 %. Das bedeutet, viel Öl oder Gas wird umsonst verbrannt – und dementsprechend viel CO2 wird unnötig freigesetzt. Da Kohlendioxid inzwischen als die Hauptursache für den Klimawandel erkannt wurde, ist eine Heizungsmodernisierung ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende.

... und Wohnkomfort gewinnen

Und der Wohnkomfort? Moderne Heizungen tragen zu einem deutlich angenehmeren Raumklima bei. Sie erreichen schneller die Solltemperatur und arbeiten dabei meist „flüsterleise“. Eine Ausnahme sind Wärmepumpen, die daher im Keller oder im Außenbereich aufgestellt werden. Je nach Heizungsanlage ist auch der Platzbedarf einer modernen Heizung ausgesprochen gering, sodass der Heizkeller zugleich als Hobbyraum genutzt oder die Heizanlage sogar im Wohnraum untergebracht werden kann.

 


Alle Werte sind Schätzungen, basierend auf dem Vergleich einer modernen Gas-Brennwertheizung mit einer Ölheizung aus den 1970er-Jahren. Die tatsächlichen Einsparungen hängen von vielen Faktoren wie dem alten Energieträger, dem Heizverhalten, der Dämmung etc. ab. Nicht einberechnet sind zusätzliche Einsparmöglichkeiten durch Kombination mit Erneuerbaren Energien oder Stromkosteneinsparungen durch Kraft-Wärme-Kopplung.

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